Viele nahmen bisher Abstand von der Abschaffung dieser sehr imposanten und dekorativen Pflanzen, weil meist der Platz für die Überwinterung der notwendigen großen Kübel in Haus und Keller fehlt. Die Banane ist eben ein richtiger „Warmduscher“ und kann mit der Winterkälte, wie sie doch öfter in unseren Breitengraden anzutreffen ist, einfach nicht umgehen.
Doch Alternativen nahen und zwar aus dem Land der aufgehenden Sonne!
Bisher werden sie noch als Raritäten gehandelt, allerdings zu erstaunlich erschwinglichen Preisen – die Musa Basjoo oder Faserbanane aus Japan.
Ebenfalls mit Blumen zu tun, haben manche Casino Spiele, z.B. die Slot Maschine. Aber an der frischen Luft spielen ist da dann doch schöner
Die Musa Basjoo hat sogar schon den Kältetest bayrischer Winter bestanden und das will schließlich was heißen. Leider schaffen die meisten Vertreter dieser Bananenart es nicht, in unseren Gefilden Früchte auszubilden, da die Vegetationszeit etwas zu kurz ist, falls doch, so braucht sie ihre vier bis fünf Jahre zum „Erwachsen“ werden.
Die Auspflanzung der Musa Basjoo erfolgt im Frühjahr in möglichst nährstoff- und humusreiche Erde. Für einen sonnigen Platz ist die Banane dankbar und gegen Feuchtigkeit hat sie auch nichts einzuwenden. Wie jedoch alle Bananenarten verabscheut sie Staunässe.
Die Musa B. schießt in der Wachstumsphase förmlich in die Höhe – deshalb an regelmäßige Düngergaben in dieser Zeit denken.
Wenn es ans Überwintern geht, schneidet man die Bananenstaude einfach ab. Wird mit Holzasche bestreut, trocknet die Schnittstelle schneller ab. Dann einfach eine Kiste über den Stumpf stülpen und alles sehr großzügig mit Reisig, Laub und Stroh abdecken. Eine Folie schütz die Konstruktion vor Winternässe.
Geht der Mai zu Ende und die Nachtfröste sind mit Sicherheit vorbei, befreit man die Banane wieder aus dem Winterquartier und bereits in wenigen Wochen entfalten sich die großen prächtigen Blätter. Eine kleine Schwester der Musa Basjoo ist die Yunnan-Zwergbanane. Nur zwei Meter hoch wachsend bekommt sie jedoch traumhaft schöne gelbe Blüten. Da die kleine Banane aus den tibetanischen Bergwäldern stammt, stehen die Chancen gut, dass sie wohl verpackt auch unsere Winter im Garten übersteht.